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Unterrichtsangebot
Stundentafel und Fächer
Stundentafel und Fächer
| 1. Pflichtfächer |
1.1 |
Unternehmerpersönlichkeit |
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1.1.1 |
Kommunikationstraining und Öffentlichkeitsarbeit |
3 |
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1.1.2 |
Informationsmanagement |
3 |
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1.1.3 |
Spezielle Themen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft |
2 |
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1.2 |
Unternehmensführung |
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1.2.1 |
Betriebswirtschaft und Finanzmanagement |
5 |
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1.2.2 |
Steuern, Versicherungen und Recht |
4 |
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1.2.3 |
Agrarmärkte |
2 |
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1.2.4 |
Produktion und Betriebsführung |
15 |
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Mindestpflichtstunden |
34 |
| 2. Wahlfächer |
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Englisch |
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Kommunikationstraining und Öffentlichkeitsarbeit
Einer guten Darstellung des eigenen Betriebes gegenüber der Öffentlichkeit kommt eine immer größere Bedeutung zu. Der Betriebserfolg selbst kann wesentlich davon abhängen. Grundsätzliches Ziel ist deshalb eine erfolgreiche, aggressionsfreie und konfliktlösende Kommunikation. Dies wird über zahlreiche Gesprächsübungen (Konflikt-und Mitarbeitergespräche) und Übungen zur Präsentation der eigenen Person, der eigenen Ergebnisse oder des eigenen Betriebes bis hin zum „Bankengespräch“ im Rahmen des Businessplans geübt. In einem selbst zu wählenden Projekt wird effektive Öffentlichkeitsarbeit mit allen zur Verfügung stehenden Medien trainiert. Die Bedeutung dieses Faches wird mit der Aufnahme einer Präsentation in die Staatliche Schulschlussprüfung unterstrichen.
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Informationsmanagement
Die Standardprogramme Word, Excel und PowerPoint sollten am Ende der Ausbildung jedem Agrarbetriebswirt geläufig sein. Darüberhinaus wird bei zahlreichen Gelegenheiten der Umgang mit dem Internet bis hin zur eigenen Homepage trainiert. Die Anwendung landwirtschaftlicher Fachprogramme ist ebenfalls Teil des Unterrichts.
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Spezielle Themen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft
Dieses Fach steht zur flexiblen Besprechung wichtiger gesellschafts- und wirtschaftspolitischer Inhalte, die gerade aktuell sind, zur Verfügung. Im Schuljahr 2009/10 wären dies unter anderem die Wahlen auf europäischer, Länder- und Bundesebene.
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Betriebswirtschaft und Finanzmanagement
Um eine hohe Managementkompetenz und kaufmännisches Denken und Handeln zu fördern, werden die in der Landwirtschaftsschule gelegten betriebswirtschaftlichen Grundlagen vertieft und erweitert. Für eine gründliche Analyse stehen alle Controlling Instrumente bis hin zur Betriebszweigabrechnung einem künftigen Agrarbetriebswirt zur Verfügung. Betriebswirtschaftliche Aussagen zur Produktionstechnik, bzw. zur unterjährigen Liquidität sind jeweils bezogen auf den eigenen Betrieb selbstverständlich. Der Agrarbetriebswirt kennt dynamische Investitionsmethoden und kann sie einsetzen. Für ein Vorhaben des eigenen Betriebes oder eines Fremdbetriebes wird ein Businessplan aufgestellt. Dieser Plan muss so ausgearbeitet werden, dass er einer Bank mit dem Ziel der Kreditaufnahme für das Vorhaben vorgestellt werden kann. Dieses Bankengespräch fließt wesentlich in die Bewertung des Businessplans ein.
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Steuern, Versicherungen und Recht
Jede unternehmerische Entscheidung hat auch im steuerlichen Bereich Folgen, die ein Unternehmer abschätzen können muss. Ebenso kommen landwirtschaftliche Unternehmer nicht ohne Grundkenntnisse der wichtigsten rechtlichen Rahmenbedingungen in vielen Bereichen aus. Auch Versicherungen können für einen Betrieb von großer Bedeutung sein und müssen bei der Unternehmensführung berücksichtigt werden.
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Agrarmärkte
Die künftigen Agrarbetriebswirte setzen sich verstärkt mit den Besonderheiten und aktuellen Entwicklungstendenzen der Agrarmärkte auseinander. Moderne Instrumente des Risikomanagements wie Warenterminbörsen werden besprochen. Im Rahmen des Marketing Seminars kann die Notwendigkeit eines Markt- und Kundenorientierten Verhaltens geübt werden.
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Produktion und Betriebsführung
Mit 15 Wochenstunden ist Produktion und Betriebsführung das Kernfach der neuen Höheren Landbauschule. Wesentliche Bestandteile des Unterrichts sind vertieftes Produktionsmanagement und Controlling. Dies wird nicht in einzelnen Fächern wie Tierische und Pflanzliche Produktion abgehandelt, sondern es werden Fragestellungen der Unternehmen, entweder am Beispiel des eigenen Betriebes oder am Beispiel von fremden Betrieben umfassend, aus verschiedenen Blickwinkeln in so genannten Seminaren beleuchtet. Die Seminare werden nach den Bedürfnissen der Studierenden zusammengestellt. Hierbei wird zwischen Pflicht- und Wahlpflichtseminaren unterschieden.
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Folgende Seminare sind Pflichtseminare:
> Betriebsanalyse und -planung > Risikoanalyse > Arbeitsorganisation > Vollkostenrechnung > artgerechte Tierhaltung > Fruchtbarkeits- und Herdenmanagement > Spezielle Fragen der Aufzucht > Hygienemanagement in der Schweinhaltung > Zuchtmanagement > Fütterungsmanagement > Grundfuttermanagement > Nährstoffmanagement > Spezieller Getreidebau > Spezieller Pflanzenschutz
Aus folgenden Seminaren wählen die Studierenden am Jahresbeginn aus:
> Agrarelektronik in der Außenwirtschaft > Baugenehmigungsverfahren > Betriebsentwicklung mit Schweinehaltung > Betriebsgestaltung/Betriebsübergabe > Energieeinsatz im landwirtschaftlichen Betrieb > Gesundheitsmanagement in der Tierhaltung > Kartoffelanbau und –vermarktung > Konservierung und Lagerung von Getreide > Ökologischer Landbau > Personalführung > Regenerative Energiegewinnung > Schweineproduktion für Einsteiger > Teilschlagspezifische- und Gewannebewirtschaftung
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Staatl. Höhere Landbauschule Bayreuth
Adolf-Wächter-Str. 10, 95447 Bayreuth
Tel.: 0921 591-450 • Fax: 0921 591-111 • E-Mail: info@hls-bayreuth.de
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