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Aus dem Unterricht

Ein Schuljahr im Überblick

Schuljahr im Überblick

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Aktuelles aus dem Schuljahr 2008/2009

„Grainau“ ist immer eine Reise wert!

Bilder Grainau

Das Seminar „Kommunikation und Teamtraining“ an der Jungbauernschule in Grainau ist bereits zu einer Einrichtung geworden. In der vorletzten Oktoberwoche waren die Studierenden zusammen mit Frau Heidrich wieder an den Fuß der Zugspitze unterwegs.
Unter der Leitung von Herrn Schmelz stiegen die Studierenden schon am ersten Nachmittag „voll“ in die Übungen zur freien Rede ein. Gute Kurzvorträge halten zu können war das Ziel. Beim zweiten Durchgang mit Videokontrolle konnten sich alle Studierenden dann auch von ihren großen Fortschritten überzeugen.
Bei einer Wanderung durch das Friedergries waren alle sehr von der unberührten Natur, die im Grenzgebiet zu Österreich noch umfangreich vorhanden ist, fasziniert. Mit verschiedenen Übungen, die veranschaulichen sollten, dass wir als Menschen aufeinander angewiesen sind und miteinander besser fahren als als Einzelkämpfer, wurde der Ausflug fachlich ins Seminar eingebunden.
Auch kam das gesellschaftliche Leben nicht zu kurz. Am ersten Abend fuhren die Studierenden in die Partnach-Klamm zu einer Fackelwanderung. Am zweiten Abend wurde das Bräustüberl der Jungbauernschule genutzt.







Sicher ist: „Grainau“ ist immer eine Reise wert! Vor allem, weil sich die Studierenden in der gemeinsam verbrachten Zeit und in der zwanglosen Umgebung besser kennenlernen können und sich dabei als Gruppe fortentwickeln.

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Fahrt zur Grünen Woche nach Berlin

Grüne Woche

Im Januar 2009 machten sich die Studierenden der Höheren Landbauschule zusammen mit den Studierenden der Landwirtschaftsschule auf den Weg nach Berlin.

Einige kannten sich dort bereits recht gut aus, für andere war es der erste Besuch in der Bundeshauptstadt. Bei einer Stadtrundfahrt bestand Gelegenheit sich einen ersten Überblick zu schaffen. Reichstag, Checkpoint Charlie und Brandenburger Tor wurden besichtigt. Vor allem beeindruckte die gewaltige Größe Berlins. In dessen Fläche hätten München, Frankfurt und Stuttgart zusammen Platz.
Am Abend nach der Stadtrundfahrt besuchten die Studierenden die Landjugendfete. Das einhellige Urteil lautete: Die Fete war super!
Am nächsten Morgen ging es mit der Landjugend weiter. Im Internationalen Kongresszentrum (ICC) fand eine Jugendkundgebung vom Bund der deutschen Landjugend statt. Die Kundgebung hatte regen Zulauf. Die Kritik der jungen Leute an der derzeitigen gesellschaftlichen und agrarpolitischen Entwicklung wurde deutlich formuliert.“Wenn 100 Gramm Katzenfutter mehr kosten als 100 Gramm Rindfleisch, läuft etwas schief!“ brachte es ein Teilnehmer auf den Punkt.
Den Mittag und Nachmittag verbrachten die Studierenden auf der Grünen Woche und informierten sich dort über die Entwicklungen in der Ernährungswirtschaft. Sie lobten besonders die Gestaltung des Erlebnisbauernhofs mit der Frankenfarm als Vertreter der Gastronomie. Enttäuschend sei dagegen der Auftritt Bayerns gewesen und unangenehm berührt waren die jungen Leute von der Aufmachung der russischen Hallen. Totes, von der Decke hängendes Geflügel sei nicht ihr Ding.
Am Nachmittag fand ein Pressegespräch mit der CMA statt. Die CMA hob die Bedeutung des Lebensmittelexports für die deutsche Landwirtschaft hervor. Ohne Werbung sei auch auf dem Gebiet des Exports kein Weiterkommen. Die CMA investiert jährlich 18 Millionen Euro in die Exportförderung und noch einmal 14 Millionen in die Werbung.
Insgesamt bedauerten die Studierenden, dass für die eigentliche „Grüne Woche“ nur ein knapper halber Tag zur Verfügung stand. Der Abend des zweiten Tages wurde unterschiedlich, doch erfolgreich in den Weiten Berlins verbracht.
Sehr interessant gestaltete sich die Heimfahrt. Im Nu war der Bus in der Nähe von Leipzig und bei dem zur Besichtigung vorgesehenen Betriebes angekommen. Um die Wartezeit zu überbrücken wurde spontan eine Shopping-Tour durch Leipzig eingeschoben.
Die Besichtigung eines Milchviehbetriebes, der von den Bayreuther Schulen bereits zum zweiten Mal angefahren wurde, war wieder äußerst interessant.
Wohlbehalten kamen alle Beteiligten am Montag Abend in Bayreuth an und waren sich einig: Die Fahrt hatte sich gelohnt.

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Kinder auf dem Bauernhof - K + Ö Projekt 2009

Kinder auf dem Bauernhof

Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit im Fach Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit führten die Studierenden an zwei Projekttagen jeweils etwa 50 Kinder aus fünften Klassen eines Gymnasiums mit ihren Lehrern und mit einer Gruppe Referendare auf einen Milchviehbetrieb.
Die Studierenden wollten den Kindern nicht nur die Haltung und Fütterung des Milchviehs und die Milcherzeugung näherbringen, sondern auch Einblicke in die Strukturveränderung in der Landwirtschaft und die Wege der Nahrungsmittel vom Erzeuger zum Verbraucher geben.
Die Kinder im Alter von 10 bis 12 Jahren sind sich sehr wohl der großen Bedeutung der Landwirtschaft bewusst und sie sind auch sehr neugierig auf die moderne Landwirtschaft. Ihr Wissensstand weißt aber deutliche Lücken auf. So war den Wenigsten bekannt, dass eine Kuh jedes Jahr ein Kalb braucht, um Milch zu geben.
Bei der Gestaltung des Ablaufs des Betriebsbesuches sollten Selbsttätigkeit, Spiel und Spaß im Vordergrund stehen, damit bei den Kids keine Langeweile aufkam. Es entstanden vier Stationen, die unterschiedliche Themen eines modernen Milchviehbetriebes bearbeiteten.
In der ersten Station erfuhren die Kinder Einiges über den Weg „Vom Kalb zur Milchkuh“. Unter anderem wurde dabei ein Film über die Geburt eines Kalbes gezeigt und die Schüler durften auch selbst einmal einschätzen, wie viel eine Kuh pro Tag frisst. Selbstverständlich kam auch Kälber streicheln nicht zu kurz. In der Station „Melkstand“ durften die Kinder selbst einmal ein Melkzeug an ein Gummieuter anstecken. Einige hielten ihre Hände an den Zitzenbecher und stellten fest, dass so ein Melkbecher einen ganz schönen Unterdruck aufbaut. Anschließend ging es zum Wettmelken am Gummieuter und zum Milchkreislauf. Danach wechselten die Schüler zur Station drei „Vom Stall auf den Tisch“. Hier mussten die Schüler zuordnen, von welchen landwirtschaftlichen Produkten Milchschnitten und Fruchtzwerge, aber auch Schinken, Spaghettisoße oder Nudeln stammten. Bei vielen war sogar bekannt, dass auch Gummibärchen aus landwirtschaftlichen Grundstoffen bestehen. An der letzten Station sollte den Schülern den Strukturwandel in der Landwirtschaft näher gebracht werden. Dabei war unter anderem auch Schlepper fahren angesagt, was sowohl den Studierenden wie auch den Schülern sehr gefiel. Ganz gut kam auch am Schluss die gemeinsame Brotzeit mit Käsebrötchen, Joghurt und Kakao an.
Laut den Rückmeldungen der Kinder wurde der Tag als „voll cool“ bezeichnet. Eindeutige Highlights waren das Wettmelken und der Film über die Geburt eines Kalbes mit lebendigem Kälbchen zum Streicheln. Aber nicht nur die Kinder hatten viel Spaß. Auch die Studierenden und die Lehrer erklärten die Tage zum vollen Erfolg.

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Unternehmertag 2009

"Getreide/Milch zwischen Börse und Kuh - Reaktionsmöglichkeiten für Milchviehbetriebe"

Unternehmertag

Mit großer Kraftanstrengung schafften es die Studierenden zusammen mit Herrn Traub dieses Jahr den Unternehmertag nur zwei Tage nach den Projekttagen „Kinder auf dem Bauernhof“ auf die Beine zu stellen. Trotz der erschwerten Bedingungen klappte fast alles.
„Börsenbauer“ Johann Schmalhofer, auch Absolvent der Höheren Landbauschule und Finanzanalyst, referierte zum Thema „Absicherungsstrategien für Milchviehhalter bei volatilen Märkten“. Dieser Vortrag war äußerst interessant, erforderte aber eine intensive Nachbesprechung. Dr Hubert Spiekers, Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft, behandelte den „effizienten Kraftfuttereinsatz in der Milchviehhaltung“. Herrn Spiekers standen für seinen Vortrag Daten von oberfränkischen Milchviehbetrieben zur Verfügung. Dabei fiel auf, dass die durchschnittliche Leistung aus dem Grundfutter im Durchschnitt noch immer bei nur 1900 kg Milch liegt. Die Milchleistung aus dem Grundfutter zu steigern, sieht Herr Spiekers als eine der wichtigsten Möglichkeiten die Gewinne in Milchviehbetrieben zu erhöhen.
Die Studierenden selbst beleuchteten die Frage „Jetzt noch Milchquote kaufen?“. Hier wurden mehrere Szenarien für den Einsatz der zugekauften Quote durchgespielt: Quotenzukauf für Milchleistungssteigerung, für den Austausch von Kalbinnenplätzen durch Kuhplätze, für eine Umbausituation oder gar für eine Neubausituation. Das Ergebnis war: Es kommt darauf an……
Je höher die Milchleistung und je geringer die Baukosten und je strenger die politische Weiterentwicklung (Wegfall der Saldierung) ist, umso eher rentiert sich der Quotenzukauf auch bei Auslaufen der Quote.
Leider waren die Landwirtschaftsschulen Münchberg und Coburg dieses Jahr nicht auf dem Unternehmertag. Trotzdem waren die Studierenden mit dem Besuch (etwa 120 Personen) zufrieden und werteten den Unternehmertag grundsätzlich als Erfolg.

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Lehrfahrt Schleswig-Holstein

Lehrfahrt

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Schulschlussprüfungen 2009

Prüfungen

Schulschlussfeier 2009

Schulschlussfeier


Staatl. Höhere Landbauschule Bayreuth
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